Seoul – Busan – Seoul

Mandu: korean Dumplings.
Mandu: korean Dumplings.
Pixelwall.
Pixelwall.
Tor zum Palast.
Tor zum Palast.
Zaha Hadid im Hintergrund.
Zaha Hadid im Hintergrund.
Weltmeister.
Weltmeister.
Motorradkurierdienste.
Motorradkurierdienste.
Grillrestaurantmetzgerei.
Grillrestaurantmetzgerei.
Korean BBQ I.
Korean BBQ I.
Eis-Wahn.
Eis-Wahn.
Eis-Wahnsinn.
Eis-Wahnsinn.
Wasserschöpfer.
Wasserschöpfer.
Vorsprung durch Technik.
Vorsprung durch Technik.
Colombia!
Colombia!
Koreanisches Mietrad.
Koreanisches Mietrad.
Alte Grabstätten.
Alte Grabstätten.
Alte Nachbarschaft.
Alte Nachbarschaft.
Busan.
Busan.
Fischerboote vor "Favela".
Fischerboote vor "Favela".
Streetfood.
Streetfood.
Warten auf den Vater.
Warten auf den Vater.
Korean BBQ II.
Korean BBQ II.
Korean BBQ III.
Korean BBQ III.
Airbnb view.
Airbnb view.

Einen trifft es immer, Südkorea belegt den letzten Platz auf unserer Länderliste. Wir werten nicht wirklich, dennoch schleichen sich die ewigen Vergleiche und Bewertungen jederzeit in unser Bewusstsein. Seoul hat schöne unterschiedliche Viertel, gibt sich Mühe mit seinen Museen und Designparks, wenn diese nicht gerade alle geschlossen sind, gepaart mit vielen sozialistisch angehauchten Architekturen und sehr bitteren Wohntürmen so lang das Auge reicht. Die Natur strotzt vor Grün, wenn sie sich zwischen den Betonwüsten entfalten darf. Das Essen bzw. unendliche Grillen von kleingeschnittenem Fleisch macht eine Weile lang Spaß, dann wird es doch irgendwann zu viel, alles Weitere ist scharf und/oder wird von Kimchi belagert. In zehn Tagen kann man nicht die ganze Küche kennenlernen, doch der erste Eindruck sowie ein Querschnitt haben den Eindruck vermittelt, dass noch Luft nach oben ist.

Die Leute sind überraschend spaßbefreit, steif, streng, die Stimmung still bis steril. Es wirkt so, als würde Vater Staat über allem wachen und lieber die Handbremse gezogen halten als seinem Volk auch mal eine Auszeit von der ewigen Strebsamkeit zu gönnen. Wer nicht von morgens bis abends arbeitet, geht zügigen Schrittes im Heimatland wandern. Manchmal fragt man sich kurz, ob man jetzt in Nord- oder Südkorea ist – was beiden Seiten sicher nicht gefällt, doch könnte ein Mauerfall über Nacht vielleicht zu unerwarteten Synergien führen?!

Es gab natürlich einige fröhliche Ausnahmen, welche die Regel wiederum bestätigen.