Ha Long Bay

Die ausgebuchten Touriboote.
Die ausgebuchten Touriboote.
Verewigt auf 200.000 Dong (Anmerkung: dies sind nicht unsere Fingernägel!).
Verewigt auf 200.000 Dong (Anmerkung: dies sind nicht unsere Fingernägel!).
Schwimmende Fischzucht vom schwimmenden Dorf.
Schwimmende Fischzucht vom schwimmenden Dorf.
Zoum lehrt uns das Frühlingsrollen. Dazu gibt's fiesen Sake-Likör.
Zoum lehrt uns das Frühlingsrollen. Dazu gibt's fiesen Sake-Likör.
Monkey-Man führt uns zum Gipfel.
Monkey-Man führt uns zum Gipfel.
Cat Ba Town auf Cat Ba Island (unser Hotel: sechster schmaler Turm von links).
Cat Ba Town auf Cat Ba Island (unser Hotel: sechster schmaler Turm von links).

Die Ha Long Bay ist so schön und so riesig, dass sich die unzähligen Touri-Boote zwischen all den Limestone-Kathedralen verteilen und verstecken. Dennoch wäre das ganze via Helikopter auch ein paar Scheine wert, aber soweit ist das findige vietnamesische Touri-Schleuser-System noch nicht. Wir nehmen eine Tour von Hanoi durch einen Bruchteil der Bucht nach Cat Ba Town auf Cat Ba Island. Auf dem Boot haben wir glücklicherweise super Guides, die selbst Spaß am Touren haben, gerne vor versammelter Runde Karaoke singen, Frühlingsrollen manufaktieren und im Suff dann noch die ganze Lebensgeschichte mit all dem Herzschmerz der ersten Beziehungsjahre ausschütten. Mit auf dem Boot sind fahrradfahrende (!) Russen, die in der Ukraine-Frage kein Pardon verstehen, sehr liebe Spanier, Brasilianer, Briten und schlichtende Chinesen. Der gegrillte Fisch auf dem Boot ist sehr lecker, der Hanoi Vodka der Russen warm, die über 20 Kakerlaken am Abend in unserer Kabine eine Katastrophe. Nach einer Stunde sind vorerst alle tot, etwas Wodka in der Aufregung wieder abgebaut, dennoch bauen wir zum ersten Mal auf unserer Reise das Moskito-Netz über dem Bett auf. Weniger Ekel ist gleich besserer Schlaf. Selbst in den Rucksäcken waren die Scheißviecher…

Der Weg zum Gipfel auf Cat Ba Island mit Kater und Monkey-Man lässt sich für den Ausblick bewältigen. Anderthalb Tage Roller fahren und abends am Hafen spottbilliges Bier trinken und unreife feuchtwarme Erdnüsse essen, sind dann der ländliche Ausklang unseres Monats in Vietnam.