Ostküste Südinsel

Robbenbabys im natürlichen Pool.
Robbenbabys im natürlichen Pool.
Robben(s) Heimat.
Robben(s) Heimat.
Meat Potatoe Pie.
Meat Potatoe Pie.
Cathedrals an der Ostküste.
Cathedrals an der Ostküste.
Christchurch nach dem Erdbeben: gestützte Fassade.
Christchurch nach dem Erdbeben: gestützte Fassade.
Mehr Brachen als am Potsdamer Platz.
Mehr Brachen als am Potsdamer Platz.
Stabil gebaut.
Stabil gebaut.
Lake Tekapo
Lake Tekapo
No Camping am Lake Tekapo, nur cooking.
No Camping am Lake Tekapo, nur cooking.
Giant Jersey: im Guinnes Buch.
Giant Jersey: im Guinnes Buch.
Grünes Schild bedeutet "im Angebot"…
Grünes Schild bedeutet "im Angebot"…
Drei schöne Straßen gibt's in Oamaru.
Drei schöne Straßen gibt's in Oamaru.
Pinguine Bay bei Oamaru: zwei (per Fernglas) waren da plus eine Robbe (gut zu sehen).
Pinguine Bay bei Oamaru: zwei (per Fernglas) waren da plus eine Robbe (gut zu sehen).
Tatsächlich natürlich!
Tatsächlich natürlich!
Die Geburt.
Die Geburt.
Fertig.
Fertig.
Dunedin Trainstation.
Dunedin Trainstation.
Beim Japaner.
Beim Japaner.

Überall gibt es Schafe, Kühe, Hasen, Möwen und diverse stille wie muntere Vögel – und es gibt Gegenden, da sieht man an einem Tag Robbenbabys und Delfine, einfach so am bzw. vom Ufer. Robbenbabys die quietschfidel morgens um sieben über die Felsen eiern und Delfine, die tatsächlich à la Flipper per Salto aus dem Wasser schießen. Weil, wie uns ein fröhlicher Schnorchelguide am Parkplatz erzählt, ein Orka-Wal vor der Bucht seine Kreise zieht. Also steht man am Strand und weiß auch noch von dessen Anwesenheit – richtig was los an einem sonst so grauen Regentag.
Regentage häufen sich im neuseeländischen Sommer, was dem Neuseeländer dabei hilft, sich vollkommen von den Touris abzugrenzen: FlipFlops und Shorts treffen auf zwölf Schichten Hi-End-Funktionsbekleidung. Scheint eben noch die Sonne bei fast 30 Grad, fällt mit dem ersten Regen und den heftigen Windböen die Temperatur auf frische zehn. Plenty Shades of Grey zeichnen sich am Himmel ab, die Berge, Hügel und der Busch enthalten sich jeglicher optischer Statements in Brauntönen. Tourist sieht man dann auch nicht mehr – alle Campervan-Scheiben sind beschlagen. Man geht nur noch jedes zweite, dritte Mal zum Plumpsklo und mit der Dämmerung um neun in Bett. Zelten wäre wirklich eine Katastrophe.
Christchurch zeigt sich uns in vollstem Sonnenschein unter strahlend blauem Himmel, kann aber nur wenig Bausubstanz aufweisen – Erdbeben 2011 – was jedoch eine krasse Stimmung erzeugt, unglaubliche stadtplanerische Möglichkeiten offenbart, aber nach Stand der aktuellen Baustellen relativ kurzfristig kaschiert werden soll.

Seit der Ankunft mit der Fähre in Picton fahren wir die Ostküste der Südinsel hinab, zum Lake Tekapo stechen wir ins Landesinnere. Ein sehr schöner Bergsee umgeben von schneebedeckten Gipfeln und gelegen in gespenstischer Stille. Wenn kein Regen prasselt und kein Wind weht und keine Brandung anschlägt und keine Bäche reißen, keine Schafe blöken und keine Grillen zirpen, hört man in Neuseeland nichts.

Die Moeraki Boulders, kugelrunde Steine am Strand, sind eine ganz spezielle Nummer: check Wiki.