Amazonas, Brasilien

Moto-Taxi.
Moto-Taxi.
Steg zum Boot am Dreiländereck.
Steg zum Boot am Dreiländereck.
Toilette direkt in den Fluss, Papier in den Eimer.
Toilette direkt in den Fluss, Papier in den Eimer.
Ghettoblaster-Kirche.
Ghettoblaster-Kirche.

Am letzten Tag führt uns Guillermo kreuz und quer, von Leticia (Kolumbien) nach Tabatinga in Brasilien, von dort per Mini-Fähre nach Benjamin Constant zum Mittagessen, von dort in ein schönes Nest nach Peru und dann wieder zurück.
Kaum in Brasilien, erscheint alles etwas dreckiger und ärmlicher, kahlgeschlagener und weitläufiger, aber wir fühlen uns wohl mit einheimischer Begleitung. Wir bekommen am Markt alle Früchte und Gewürze erklärt, witzeln mit Guillermo über die gefälschten Produkte der fliegenden Händler oder das frische Ei im geschlachteten Huhn und kaufen immer wieder irgendwo frisches kaltes Wasser (was je nach Land anders schmeckt, da jeder seine eigenen Standards in der Plastikflaschenverarbeitung hat). In Benjamin Constant nehmen wir zu unserer Freude drei Moto-Taxis, gehen ganz okay essen und eher flink durch ein Museum über die Geschichte der brasilianischen Stämme.
Peru hingegen ist sauber, hoch auf Stelzen gebaut und gut geschützt gegen die um 15 Meter variierenden Pegelstände. Hier betreiben die Anwohner geschickt Handel mit den ausgebrannten Brasilianern und helfen einander, sodass der Standard hochgehalten werden kann.

Die neun Tage waren eine der krassen, besonderen und neuen Erfahrungen. Wie Wandern in einem Canyon oder über einen Gletscher. Man spürte immer die Besonderheit des geballten Natureinflusses, der oftmals mit Bestimmung die Überhand gewinnt und so die Menschen in einer anderen Beziehung zur Natur leben lässt.